Durch das Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetz (GEIG) bietet sich für CPOs eine Vielzahl an Möglichkeiten, neue Ladeinfrastruktur aufzubauen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie place2charge Sie dabei unterstützen kann, die nach GEIG-Kriterien attraktivsten Standorte und Parkflächen zu identifizieren.
Seit 2021 in Kraft, gibt das GEIG den Bau von Ladeinfrastruktur an Wohn- und Nichtwohngebäuden vor. Durch diese Vorgaben entsteht ein riesiger Bedarf an neuen Ladepunkten sämtlicher Ladegeschwindigkeiten. Mit place2charge können CPOs diesen neuen Markt systematisch analysieren und erschließen.
Da Unternehmen und Einzelhändler, die Neubauten errichten oder bestehende Filialen renovieren, durch das GEIG dazu verpflichtet sind, auf ihren Parkplätzen Ladeinfrastruktur zu errichten, können CPOs diesem Bedarf gezielt entgegenkommen. Dieser ist zudem von großem Ausmaß: Auf jedem Parkplatz eines Bestands-Nichtwohngebäudes, der mehr als 20 Stellplätze hat, muss mindestens ein Ladepunkt errichtet werden. Bei Neubauten sogar bereits bei mehr als sechs Stellplätzen, bei Renovierungen ab zehn Stellplätzen.
Wie CPOs neue Ladestandorte GEIG-optimiert planen können
Über place2charge können CPOs gezielt Einzelhändler und ganz bestimmte Standortpartner in definierten Suchgebieten über eine Umkreis- und Flächensuche ausfindig machen. Im nächsten Schritt können die Parkflächen und bereits in der Nähe des Standorts installierte Ladepunkte analysiert werden. Auf einen Blick wird dargestellt, wie groß die Konkurrenz am jeweiligen Standort ist und wie die prognostizierte Auslastung sein wird, um den Bedarf an neuen Ladepunkten prognostizieren zu können.
Große Parkflächen von Gewerbegebäuden, wie Parkplätze von Einkaufszentren, Supermärkten oder in der Nähe größerer Firmen, sind grundsätzlich attraktive Standorte. Verschiedene Faktoren, wie Besucherfrequenz, die Nähe zu umliegenden POIs oder die Lage an wichtigen Verkehrsrouten, spielen eine entscheidende Rolle. Ladestandorte auf diesen Flächen haben ein großes Wirtschaftlichkeits-Potenzial.
Mithilfe des place2charge-Planungstools unterstützen wir CPOs, Stadtwerke und Kommunen dabei, das Potenzial, das hier durch das GEIG entsteht, auszunutzen und die attraktivsten Parkflächen analysieren und erschließen zu können. So lassen sich gezielt Parkflächen identifizieren, die unter das GEIG fallen, aber noch keine Ladeinfrastruktur besitzen. Daraus entstehen möglicherweise wichtige Standortpartnerschaften.
Das GEIG in Kürze
Ziel des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastrukturgesetzes ist es, den Ausbau von Leitungs- und Ladeinfrastruktur im Gebäudebereich voranzutreiben und so das Laden zuhause und am Arbeitsplatz zu erleichtern.
Im GEIG gibt es dabei unterschiedliche Vorgaben für Neubauten, Renovierungen und Bestandsbauten. Grundsätzlich wird auch zwischen Wohn- und Nichtwohngebäuden unterschieden.
Vorgaben für Wohngebäude
- Bei Neubauten mit fünf Stellplätzen oder mehr muss jeder Stellplatz mit Ladeinfrastruktur ausgestattet werden.
- Bei Renovierung eines Wohngebäudes (mehr als 25% der Gebäudehülle) mit mehr als zehn Stellplätzen besteht die Pflicht zur Installation einer Ladeinfrastruktur für alle Stellplätze.
- Zusätzlich ab 2027: Neubauten brauchen bei mehr als drei Stellplätzen Leitungsinfrastruktur und müssen mindestens einen Ladepunkt besitzen, jeder zweite Stellplatz muss mit Verkabelung ausgestattet sein (gilt, bis auf die Errichtung des Ladepunkts, auch für Renovierungen).
Vorgaben für Nichtwohngebäude
- Bei Neubauten mit mehr als sechs Stellplätzen muss jeder dritte Stellplatz in die Leitungsinfrastruktur einbezogen werden und mindestens ein Ladepunkt muss errichtet werden.
- Bei Renovierungen mit mehr als zehn Stellplätzen muss jeder fünfte Stellplatz in die Leitungsinfrastruktur einbezogen werden und mindestens ein Ladepunkt muss errichtet werden.
- Bei Bestandsbauten mit mehr als 20 Stellplätzen muss mindestens ein Ladepunkt vorhanden sein.
- Zusätzlich ab 2027: Das GEIG kommt bei Neubauten und Renovierungen bereits bei mehr als fünf Stellplätzen zur Anwendung. Jeder zweite Stellplatz muss vorverkabelt sein und mindestens einer von fünf Stellplätzen muss einen Ladepunkt haben. Bei Bestandsbauten mit mehr als 20 Stellplätzen muss entweder die Hälfte aller Stellplätze in die Ladeinfrastruktur eingebunden werden oder jeder zehnte Stellplatz muss einen Ladepunkt haben.
Jetzt die Chance ergreifen und Ihre Standortplanung mit place2charge auf das GEIG anpassen
Die Richtlinien des GEIG werden also ab 2027 sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude, auf Basis der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD), nochmals verschärft. Bei Nichteinhaltung der Vorgaben drohen Bußgelder in Höhe von bis zu 10.000 Euro.
Das GEIG verändert die Anforderungen an die Ladeinfrastruktur in Deutschland tiefgreifend. Es schafft die Grundlage für ein stark verdichtetes Ladenetz auf strategisch wichtigen Flächen und an vielfrequentierten Standorten. Für CPOs bietet sich die große Chance, aktiv auf Standortpartner zuzugehen, die die GEIG-Richtlinien erfüllen müssen, und noch nicht erschlossene Parkflächen mit öffentlich zugänglichen Ladepunkten auszubauen.
place2charge unterstützt CPOs aktiv dabei, mögliche Flächen zu finden und erklärbare Auslastungsanalysen durchzuführen. Das schafft GEIG-optimierte Ladepunkte an strategisch wichtigen Standorten, die gleichzeitig ein hohes Auslastungspotenzial versprechen.
Wie Sie mit place2charge frühzeitig mehr Auslastung durch Plug & Charge und die ISO 15118 erzielen können, erfahren Sie hier.



