Plug & Charge mit ISO 15118 – Vorsprünge mit place2charge frühzeitig in Auslastung verwandeln.

Die ISO 15118 verändert seit Januar 2026 grundlegend, wie Elektroautos mit Ladesäulen kommunizieren. Für CPOs bedeutet das: neue Pflichten, aber auch große Chancen auf Wettbewerbsvorteile, wenn sie den Übergang strategisch angehen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Plug & Charge nutzen können, um Ihre Ladesäulen auf dem technisch neuesten Stand zu halten und wie place2charge Sie bei der Übergangsphase unterstützt.

Was ändert sich durch die ISO 15118?

Die ISO 15118 definiert den Kommunikationsstandard zwischen Elektrofahrzeugen (BEV) und Ladestationen. Was bisher ein technisches Nischenthema war, ist seit Januar 2026 EU-weit verpflichtend: Alle neu installierten oder umfassend renovierten öffentlichen AC- und DC-Ladepunkte müssen den Standard ISO 15118-2 unterstützen. Ab Januar 2027 folgt mit ISO 15118-20 die nächste Stufe.

Die Norm geht Hand in Hand mit der EU-Verordnung AFIR und schafft die technische Grundlage für drei zentrale Neuerungen:

  1. Plug & Charge (bereits mit ISO 15118-2 möglich): Automatische Authentifizierung und Abrechnung beim Einstecken – ohne App, RFID-Karte oder QR-Code.
  2. Smart Charging (ab ISO 15118-20): Intelligente Steuerung der Ladeleistung basierend auf Netzauslastung, Strompreisen und Fahrzeugbedarf.
  3. Vehicle to Grid (V2G) (ab ISO 15118-20): Bidirektionales Laden – das Fahrzeug speist Energie zurück ins Netz und wird so zum mobilen Speicher.

Wir fokussieren uns in diesem Artikel auf die Plug & Charge-Technologie, da wir für diese den größten potentiellen Hebel und ein mögliches Differenzierungsmerkmal für mehr Auslastung an Ihren Ladestationen erwarten.

Was Plug & Charge für CPOs bedeutet

Plug & Charge ist die sichtbarste Veränderung für Endkunden. Der Ladevorgang wird auf das Wesentliche reduziert: Kabel einstecken, laden, abfahren. Die Ladesäule erkennt das Fahrzeug, autorisiert den Vorgang automatisch und rechnet über die im Fahrzeug hinterlegten Vertragsdaten ab.

Das klingt nach einem reinen Komfort-Feature – ist aber mehr. Denn Plug & Charge beseitigt eine der größten Hürden an öffentlichen Ladepunkten: die Probleme rund um das Thema Authentifizierung: von Ladesäulen ohne Mobilfunk-Abdeckung, weshalb der Ladevorgang über Apps nicht initiiert werden kann bis hin zu gefälschten QR-Codes. Auch für barrierefreies Ladens im Sinne der AFIR ist Plug & Charge eine Verbesserung. Wer als Gelegenheitslader oder Tourist keine passende App oder RFID-Karte hat, lädt im Zweifel woanders. Eine Ladesäule, die Plug & Charge beherrscht, verbessert das Ladeerlebnis enorm.

Gleichzeitig erhöht Plug & Charge die Sicherheit: Die zertifikatsbasierte Authentifizierung über TLS ist deutlich fälschungssicherer als RFID-Chips, die vergleichsweise leicht dupliziert werden können.

Wichtig zu wissen: Plug & Charge funktioniert nur, wenn auch das Fahrzeug ISO-15118-konform ist und ein gültiges Vertragszertifikat hinterlegt hat. Die Fahrzeugdurchdringung wächst, aber noch unterstützt nicht jedes BEV den Standard. Je nach Fahrzeug-Modell kann ein Over-the-Air-Update ausreichen, so zum Beispiel bei einigen Modellen bei Mercedes-Benz. Genau deshalb ist der Zeitpunkt für CPOs jetzt richtig: Wer heute ISO-15118-fähige Hardware verbaut, ist vorbereitet, wenn die Fahrzeugflotte in den nächsten zwei bis drei Jahren flächendeckend nachzieht.

Was das für die Standortplanung bedeutet und wie place2charge hilft

ISO 15118 ist nicht nur ein Hardware-Thema. Der Standard verändert, welche Ladepunkte bevorzugt angefahren werden und wie sich Nutzungsmuster entwickeln. Das hat direkte Auswirkungen auf die Standortplanung:

  • Upgrade-Priorisierung: Welche bestehenden Standorte profitieren am meisten von einem ISO-15118-Upgrade? Dort, wo viele Gelegenheitslader oder Durchreisende laden, ist der Effekt von Plug & Charge auf die Auslastung am größten.
  • Neuplanung: Bei neuen Standorten ist ISO-15118-Kompatibilität ohnehin Pflicht – aber die Standortwahl selbst bestimmt, wie stark sich der Plug-&-Charge-Vorteil tatsächlich in Auslastung übersetzt.
  • Monitoring: Wie entwickelt sich die Auslastung an ISO-15118-fähigen Standorten im Vergleich zu älteren Ladepunkten?

Genau hier setzt place2charge an. Über die Plattform behalten CPOs den Überblick, welche Standorte bereits ISO-15118-fähig sind und wo ein Upgrade den größten Hebel auf die Auslastung hat. Durch die datengetriebene Standortanalyse können Sie gezielt dort investieren, wo der Technologievorsprung auch wirtschaftlich den größten Unterschied macht – und neue Standorte von Anfang an optimal positionieren.

Fazit: Jetzt vorbereiten, bevor der Standard zum Hygienefaktor wird

Die ISO 15118 wird in den kommenden Jahren vom Differenzierungsmerkmal zum erwarteten Standard. CPOs, die jetzt in ISO-15118-fähige Infrastruktur investieren und ihre Standortstrategie darauf abstimmen, sichern sich einen zeitlichen Vorsprung – bevor Ladepunkte ohne Plug & Charge als veraltet wahrgenommen werden.

place2charge unterstützt Sie dabei, diesen Übergang datenbasiert zu planen und den Mehrwert der ISO 15118 für Ihr Ladenetz konkret messbar zu machen.

Wie place2charge Sie bei der Erfüllung weiterer AFIR-Verordnungen unterstützen kann, erfahren Sie hier.